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Adaklu Mountain

Autor: franzi | Datum: 10 Oktober 2017, 20:40 | 3 Kommentare

Ich komme mit meinen Blogeinträgen gar nicht hinterher, sodass es mir noch gar nicht gelingt euch einen ausführlicheren Einblick in meinen Alltag zu geben – das tut mir Leid! Ich habe ja zum Glück noch ein paar Monate Zeit, in denen ich das alles aufholen kann, die werde ich nutzen – versprochen! Nun möchte ich euch aber erst einmal von unserem wunderschönen Ausflug zum Adaklu Mountain am Samstag den 07.10.2017 berichten…

…der Adaklu Mountain liegt quasi direkt vor unserer Haustür, nicht weit von Ho entfernt. Da er zu den höchsten freistehenden Bergen Ghanas gehört sieht man ihn von Ho aus immer wieder. Recht schnell hatte ich für mich beschlossen, dass ich dort unbedingt mal hochklettern möchte, weil er schon aus der Entfernung ganz atemberaubend aussieht (wer mich kennt, der weiß, dass das was heißen muss, wenn ich freiwillig wandern möchte). So kam es nun, dass das Besteigen dieses Berges zu unserem ersten Ausflugsziel erklärt wurde, da auch ein paar andere Freiwillige, die hier in Ho sind, noch Lust hatten, uns zu begleiten. Also haben wir uns mit vier anderen Freiwilligen und dem lieben Mentor von ihnen am Fuß des Adaklu Mountains getroffen. Dort in dem Ort steht eine kleine unscheinbare Hütte, die man ohne den Taxifahrer, der einen dort rauslässt nicht gefunden hätte. Dort zahlt man dann quasi den Eintritt für den Berg, der allerdings beinhaltet, dass einer der Einheimischen dort als Guide fungiert, einen begleitet und den Weg frei schlägt.

Der Aufstieg ist kein Wanderweg, wie man ihn meistens aus Deutschland oder Österreich gewöhnt ist, sondern ein teilweise zugewucherter Trampelpfad mit vielen Steinen, die man auf dem Hinweg hoch und auf dem Rückweg wieder runter klettern muss. Ich würde behaupten, dass man unsere „Wanderung“ durch das klettern schon eher als „Bergsteigen“ bezeichnen könnte. Das war wirklich anstrengend, auch wegen der Hitze. Aber es war ein wunderschöner Aufstieg, erst einmal durch Maisfelder und eine Orangenplantage, die am Hang liegen, bis man den Wald erreicht, der einen mit kühlem Schatten und vielen verschiedenen Schmetterlingen empfängt. Wenn man das Schild mit der Aufschrift „Welcome to Adaklu Mountain Top“ erreicht, ist man jedoch noch lange nicht ganz oben. Wir haben wirklich alle ganz doll geschwitzt, auch, wenn es insgesamt nur ca. 500 Höhenmeter gewesen sind, die wir hinaufgestiegen sind. Belohnt wurden wir dann oben vor allem mit einem wunderbaren Ausblick, für den sich die Mühe wirklich gelohnt hat! Dort konnten wir dann auch ein bisschen entspannen und uns mit unseren Getränken und Snacks erfrischen, bevor der Abstieg anstand. Aber auch den haben wir uns mit unterwegs frisch gepflückten Orangen und einer Papaya sehr angenehm gestaltet.

Zurück ging es schließlich mit einem Taxi – EINEM Taxi für uns sechs (plus Fahrer). So geht das hier in Ghana manchmal – zwei vorne, vier hinten! Bequem war es nicht, vor allem, weil wir alle so unendlich verschwitzt waren, was das kuscheln noch unangenehmer werden ließ, aber wir sind gut und günstig wieder nach Hause gekommen!

Das war wirklich ein schöner Tag! Ich freue mich jetzt schon auf meine kommenden Ausflüge, Wochenend-Trips und Reisen und darauf, euch von diesen zu berichten! Ich hoffe, dass es klappt, dass ich euch ein paar Fotos von diesem Ausflug im Fotoalbum dieses Blogs zur Verfügung stelle, sodass ihr noch einen besseren Eindruck von dem Ausflug erhaltet!

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Kommentare

  1. 1. Anja  |  12 Oktober 2017, 18:46

    Hey, das klingt ja nach einem mega coolen Ausflug! Die Taxifahrt kann ich mir lebhaft vorstellen :-D

    Ich wünsche Dir noch weiter so schöne Erfahrungen und eine tolle Zeit!

  2. 2. Friederike  |  17 Oktober 2017, 11:54

    Hehe, wenn einen einmal das Bergsteigerfeeling gepackt hat - das kann ich nachvollziehen! Die Bilder sind auf jeden Fall super geworden!

  3. 3. Tine & Martin  |  20 Oktober 2017, 20:44

    Liebe Franzi,

    deine Erzählungen lesen sich wirklich abenteuerlich und sehr spannend; Wir sind richtig neidisch auf dich! Allein... Wir sind auch neugierig was du tust wenn du nicht grade auf Abentuertour bist und einen auf "Zwo, Eins, Risiko" machst ;-) Sprich: Was macht eigentlich dein Unterricht bzw. das Straßenkinderprojekt?

    Ein Anliegen hat Tine noch: Kann man irgendwie die Schrift des Blogs ändern? Sie kann das schlecht lesen und kriegt davon brennende Augen ;) Und ich kann ihr nicht alles vorlesen, dann werde ich heiser. Auch wenn ich das natürlich gern tue. Tine dreht sich, während ich hier schreibe, auf meinem Hocker ("Huuuiiiii") und scheint Spaß zu haben. Ich sollte ihr weniger Bier geben...
    Wir vermissen deine Sprüche und deine konstruktiv-kritische Art :-) Bei deinen Ausflugsbeschreibungen haben wir den Eindruck, dass Lukas (Oah, Lukaaaaas!) eigentlich hätte mitfahren können ^_^

    Gut, belassen wirs mal dabei für heute... Wir wünschen dir weiterhin eine tolle Zeit und freuen uns wieder von dir zu lesen :)

    Liebe Grüße,

    Tine und Martin

 

 

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